Volksmusik

Volksmusik ist offiziell bezeichnet traditionelle Musik aus verschiedenen Regionalkulturen. Johann Gottfried Herder legte im Jahr 1773 den Begriff fest. Die Grenzen zwischen Schlager, Volksmusik und Popmusik schwimmen in der offiziellen Bezeichnung.

Die Entwicklung der Volksmusik

Ursprünglich entstand die Volksmusik in Kleinstädten und Gemeinden, die das dörfliche Leben durch rituelle Feste zelebrierten. Die mündliche Überlieferung von Traditionen, Geschichten und Sitten machte bald Autoren und Komponisten bekannt. Volkssänger traten in Gasthäusern, Singspielhallen und Unterhaltungsetablissements auf und waren somit Alleinunterhalter.

Heutzutage ist die Volksmusik in Bayern, Österreich und in der Schweiz vertreten. In Norddeutschland wird Volksmusik durch Plattdeutsch besungen.

Charakteristische Merkmale

Handgemachte Folklore und Jodeln werden im österreichischen Raum wohl besonders mit Volksmusik assoziiert. Betrachtet man die Volksmusik im Zusammenhang mit Tänzen, gehören zu ihnen der Walzer, Polka, Marsch, Mazurkas, Schottische Tänze, Menuette und auch das 'Schnaderhüpfeln' und 'Gstanzln'.

Volksmusik International

Volksmusik wird in einzelnen Regionen und Ländern klassifiziert. So gibt die Alpenländische Volksmusik, die Arabische Musik, und die Bretonische Musik. Blues ist die Volksmusik der Afroamerikaner, Cante Alentejano und Fado werden in Portugal zelebriert. Spanien tanzt bekanntlich den Flamenco, Israel den Klezmer, Griechenland den Rembetiko und in England, Schottland, Irland, Nordamerika und Skandinavien wird Folk musiziert.

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